Sprachrohr der Familien - Diözesanfamilienrat für die Amtsperiode 2019 bis 2023 gewählt

Der neue Diözesanfamilienrat startet in eine vierjährige Amtsperiode. Diözesanvorsitzende ist Christiane Kömm (vorne Mitte), KED-Diözesanbeauftrage Petra Schuckert (vorne 2.v.l.). (c) Christiane Dillig
Der neue Diözesanfamilienrat startet in eine vierjährige Amtsperiode. Diözesanvorsitzende ist Christiane Kömm (vorne Mitte), KED-Diözesanbeauftrage Petra Schuckert (vorne 2.v.l.).
Fr 6. Dez 2019
Christiane Dillig

Der Diözesanfamilienrat (DFR) startet in eine neue Amtsperiode. Vier Jahre lang werden sich die kürzlich gewählten Mitglieder nun der Belange der Familien annehmen und ihr Sprachrohr in der Erzdiözese sein, werden sich für die Anerkennung und Wertschätzung von Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit einsetzen, werden Eltern bei der Erziehung unterstützen. 

Der Diözesanfamilienrat (DFR) startet in eine neue Amtsperiode. Vier Jahre lang werden sich die kürzlich gewählten Mitglieder nun der Belange der Familien annehmen und ihr Sprachrohr in der Erzdiözese sein, werden sich für die Anerkennung und Wertschätzung von Sorge-, Pflege- und Erziehungsarbeit einsetzen, werden Eltern bei der Erziehung unterstützen.

Zur Vorsitzenden des Gremiums wurde Christiane Kömm, zu stellvertretenden Vorsitzenden Ursula Knitt und Edgar Maul, zur Schatzmeisterin Lydia Heilmann und zum Schriftführer Josef Weber (Vertreter Kolpingwerk) gewählt. Diözesanbeauftragte der Katholischen Elternschaft (KED) ist Petra Schuckert. Geistlicher Begleiter ist Wolfgang Eichler.

Zu weiteren Mitgliedern des DFR wurden gewählt: Claudia Bauer, Lothar Bischof (Vertreter Katholische Arbeitnehmer-Bewegung), Markus Donhauser, Stefan Düring, Dr. Dorothee Ganser, Freddy Grubisa, Carsten Joneitis (Vertreter Katholische Männergemeinschaften), Vijay Monteiro, Patrick Freiherr von Twickel, Axel Wittenberg.

Ehrenmitglieder des DFR sind Prof. Dr. Heinz Tröster (Ehrenvorsitzender), Walter Gedon, Beatrix Funk und Dr. Olga Wasserscheid.

Die öffentlichen Veranstaltungen des Familienbundes geben wider, um welche aktuellen Probleme sich das Gremium immer wieder kümmert. Da ging es u.a. um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die niedrigen Renten für Mütter oder auch um Konflikte zwischen Kinder und Eltern. Es wurden aber auch Wochenenden für Familien, für Väter, für Alleinerziehende angeboten. Man war auf Messen präsent.

Aspekte der Veranstaltungen der Katholischen Elternschaft waren etwa ein verwöhnenden Erziehungsstil oder die Frühförderung für Kinder. Auch das Smartphone in Kinderhand stieß auf großes Elterninteresse.

Außenwirkung entfaltet der DFR aber auch durch seine Kontaktaufnahme mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Allein 17 Gespräche fanden in diesem Zusammenhang in den letzten vier Jahren statt mit dem Ziel, diese für die Belange von Familien zu sensibilisieren. Regelmäßig trifft sich der DFR auch mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick. In den letzten Jahren standen dabei unter anderem die finanzielle Entlastung von Familien, die Ehevorbereitung oder auch das Missbrauchsthema im Fokus. Delegierte von Familienbund und Elternschaft wirken auch in ihren jeweiligen Landes- und Bundesverbänden mit.