Bamberg – Vor kurzem empfing Erzbischof Herwig Gössl eine Delegation des Diözesanfamilienrats (DFR) mit großer Herzlichkeit in seinem Hause, um sich
über verschiedene familienpolitische Themen auszutauschen.
Ein Gesprächspunkt war die thematische Auseinandersetzung betreffend der im Juli erfolgten Neuberufung in das Bundesverfassungsgericht.
Als weitere Themen wurden die Kirchenaustritte und die damit verbundene derzeit schwierige finanzielle Situation der Kirche erörtert, die sich bereits in verschiedensten Einsparmaßnahmen zeigt.
Es wurde auch darüber nachgedacht, welche Möglichkeiten es gäbe, angesichts der sinkenden Schülerzahlen im Religionsunterricht wieder junge Menschen für Kirche und Glaube zu begeistern.
Es bestand Einigkeit, dass das Wahrnehmen von Stille im Wechsel mit Gesang eine Wohltat sei in dieser lautgewordenen Welt und durch diese Erfahrung (wie die Taizé-Aufenthalte von Jugendlichen regelmäßig zeigen), Räume geöffnet werden können für den Glauben.
Gerade Kinder und Jugendliche brauchen angesichts der vielen äußeren, zum Teil beängstigenden Einflüsse, feste Stabilitätsanker. Diese können der Glaube an Gott und die Gemeinschaft der Kirche bieten.